01.01.2013

Gewöhnungsbedürftiger Tag im neuen Jahr

In's neue Jahr bin ich ganz gut gerutscht. Ich bin bekanntlich ein Mensch ohne Freunde, deshalb verbrachte ich den Silvester Zuhause mit meiner Mieze und habe DVD's geschaut und Mezzo Mix dazu getrunken. Im Allgemeinen bin ich überhaupt kein Mensch, der gerne feiert. Ich mag's halt lieber ruhig und zudem stehe ich auch nicht gerne im Mittelpunkt. Dementsprechend war Silvester für mich wie immer. Ganz ehrlich, in's neue Jahr zu rutschen ist für mich nicht etwas "Besonderes". Ich meine, ich rutsche jedes Jahr in ein neues Jahr und habe ich so noch einige Rutschtouren vor mir.

Um 01.00 Uhr dachte ich dann, dass ich doch langsam mal in's Bettchen gehen sollte. Zehn Minuten später bekam ich 'ne SMS von meiner Schwester: Ich bin Krankenhaus, auf der Notfallstation mit einem Loch in meiner Wade. Natürlich habe ich ihr sofort angerufen und so erfuhr ich, dass irgend ein Vollidiot im Festzelt Feuerwerk in die Luft geknallt und die Menschenmenge mit Feuerwerkskörpern bombadiert hat. Einer der Feuerwerkskörper traf dabei die Wade meiner Schwester und explodierte dann. Sie wurde sofort zur Erstversorge gebracht und dann mit dem Krankenwagen in's nächste Krankenhaus transportiert. Dabei stellt sich heraus, dass sie eine fünf Zentimeter grosse und sieben Zentimeter tiefe Wunde hatte, die operativ behandelt werden musste. Ich und meine Mum sind dann natürlich sofort in's Krankenhaus gefahren und standen meiner Schwester zur Seite. Um 04.30 Uhr waren wir dann wieder Zuhause, da sie auf die Station verlegt wurde. Später wurde sie operiert und nun hofft sie, dass sie Morgen nach Hause darf.
Mir ist wieder einmal bewusst geworden, wie viele Vollidioten es auf dieser Welt gibt. Was für einen IQ muss man bitteschön haben, um auf die absolut bescheuerte Idee zu kommen, Feuerwerk im Festzelt zu entzünden?! Unglaublich soetwas.
Durch diesen Zwischenfall habe ich nur fünf Stunden geschlafen, aber ich fühle mich eingentlich ganz munter.

Mit dem Essen lief es dafür heute gut. Zum Frühstück habe ich eine Scheibe Zopf mit wenig Marmelade gegessen (150). Das Mittagessen fiel aus, da wir meine Schwester im Krankenhaus besuchten. Zum Abendessen habe ich dann vier Kroketten (~100) und dazu einen gemischten Salat (200) gegessen. Zwischendurch habe ich immer wieder Chai-Vanille-Tee (6) getrunken und so ist mein heutiger Tag schon auch bald wieder vorbei.

Alles Liebe,
Maëlle
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